Kronensicherungen

Bei bruchgefährdeten Kronen können einzelne Äste durch Kronensicherungen zu einem stabilen Verbund verbunden werden.
So wird die Belastung gezielt verteilt und das Risiko von Astbruch deutlich reduziert.
Der Einbau erfolgt meistens im oberen Drittel des Baumes mittels Seilklettertechnik oder Hubarbeitsbühne.

Dynamische Kronensicherungen

Dynamische Kronensicherungen kommen bei latenter Bruchgefahr zum Einsatz, etwa bei Faulstellen, Hohlstellen oder Zwieseln (Gabelung des Stammes in zwei gleichstarke Triebe), die auf ein mögliches zukünftiges Versagen hindeuten.
Die Systeme greifen erst bei stärkerer Belastung, wie zum Beispiel bei starkem Wind oder nassem Schnee. Dynamische Sicherungen entlasten die betroffenen Kronenteile ohne die natürliche Bewegung und Entwicklung des Baumes vollständig einzuschränken.

Statische Kronensicherungen

Statische Kronensicherungen werden bei akuter Bruchgefahr eingesetzt, beispielsweise bei vorhandenen Rissen oder deutlichen Strukturveränderungen, die auf ein bereits beginnenden Bruch hindeuten. 
Sie werden straffer mit leichter Vorspannung eingebaut und leiten auftretende Kräfte gezielt um. Dadurch werden gefährdete Kronenteile stabilisiert und das Risiko des ausbrechens wird reduziert.

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